PRESS RELEASE: Schockierendes Beweismaterial deckt Deutschlands grausamen Export von lebenden Tieren auf   

shadow

PRESS RELEASE: By ANIMALS AUSTRALIA On NOV 22, 2017

SCHOCKIERENDES BEWEISMATERIAL DECKT DEUTSCHLANDS GRAUSAMEN EXPORT VON LEBENDEN TIEREN AUF

Deutschlands Expor
tindustrie verdammt Tiere zu unsäglicher Grausamkeit in Schlachthäusern außerhalb der EU, wie Recherchen von Aninmals International bestätigen

Animals International dokumentierte den gewaltsamen Umgang und die grausame Schlachtung von Tieren aus der EU im Nahen Osten und in Nordafrika, einschließlich die brutale Tötung eines deutschen Bullen in Ägypten.

Der Bulle erlitt schreckliche langwierige Qualen. Er wurde gewaltsam getreten. Die Sehnen seiner Beine wurden bis auf die Knochen durchtrennt, um ihn zu Boden zu bringen und ihm die Kehle durchzuschneiden. Minuten lang kämpfte er um sein Leben.

10-jährige Recherchetätigkeiten von Animals International in Ägypten bestätigen die routinemäßige Anwendung brutaler Praktiken, wie das Ausstechen der Augen oder das Durchtrennen der Sehnen von Vorder- und Hinterbeinen, um Tiere zu immobilisieren.

„Deutsche Rinderzüchter sind bestimmt entsetzt, wenn sie sehen, wie ihre Tiere in Schlachthäusern Tausend Kilometer von ihrem Zuhause entfernt auf schrecklichste Art gequält werden“, ist sich Gabriel Paun, EU Direktor von Animals International, sicher.

„Als wir den Bauern, der den von uns in Ägypten gefilmten Bullen aufgezogen hat, mit Aufnahmen konfrontierten, war er am Boden zerstört.“

„Seit Jahren müssen wir feststellen, dass die Export-Industrie die Tiere extremster Grausamkeit aussetzt, die nicht nur gegen EU- sondern auch gegen internationale Tierschutzstandards verstößt“, fügt er hinzu.

2016 exportierte Deutschland Rinder nach Algerien, Aserbaidschan, Bosnien und Herzegowina, Ägypten, Georgien, in den Iran, nach Kasachstan, in den Kosovo, nach Kuwait, in den Libanon, nach Libyen, Moldawien, Montenegro, Marokko, in die Russische Föderation, nach Serbien, in die Schweiz, nach Tadschikistan, Tunesien, in die Türkei, nach Turkmenistan, in die Ukraine und nach Usbekistan. In vielen dieser Importländer gibt es kein Gesetz, dass vorschreibt, Tiere vor der Schlachtung zu betäuben, weshalb sie dort einen langwierigen schmerzhaften Tod bei vollem Bewusstsein erleiden müssen.

Die Brutalität des deutschen Lebendtierexport-Handels wurde in einer erschütternden 37 Grad Dokumentation auf ZDF aufgedeckt. Recherchen von Animals International, Animal Welfare Foundation / Tierschutzbund Zürich und Eyes on Animals enthüllen das schreckliche Leid von Tieren auf dem Weg in Importländer, in denen sie keine Gesetze vor der extremen Grausamkeit schützen.

"Das Leiden der aus Deutschland exportierten Tiere beginnt lange bevor sie ihr Ziel erreichen. Dieser Bulle in Ägypten legte rund 2500 Kilometer auf europäischen Straßen zurück, bevor er noch die sieben Tage auf einem Frachtschiff ausharren musste“, sagte Paun.

Gemeinsam mit der Animal Welfare Foundation/Tierschutzbund Zürich und dem Deutschen Tierschutzbund fordert Animals International die deutsche Regierung auf, das Exportmodell auslaufen zu lassen, in der Zwischenzeit verstärkte Kontrollen durchzuführen und für die Einhaltung der europäischen Transportverordnung 1/2005  zu sorgen – dies gilt sowohl für den Straßen- als auch den Seetransport.

„Im EU Vertrag wurde der Schutz der Tiere als fühlende Wesen festgeschrieben, d.h. Tierschutz ist eine klare Zielvorgabe der Europaischen Union. Dennoch schickt die EU jedes Jahr Millionen Tiere, über viele tausende Kilometer in Länder, in denen sie unter grausamsten Bedingungen geschlachtet werden. Das ist heuchlerisch und ethisch nicht vertretbar“, sagt Iris Baumgärtner, Projektleiterin von Animal Welfare Foundation/Tierschutzbund Zürich.

„Lebendtransporte sind für die Tiere Qual, erst Recht wenn es in Drittländer geht. Das sind tagelange Strapazen und Stress für die Tiere, allein aus wirtschaftlichen Interessen“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und: „Es darf nicht länger sein, dass sich die EU-Länder immer nur bis zu ihrer eigenen Grenze für den Schutz der transportierten Tiere verantwortlich fühlen, nach dem Motto „aus den Augen, aus dem Sinn“. Diese politisch bisher noch geduldete Tierqual muss ein Ende haben.“

shadow

DOWNLOAD VON VIDEO- UND BILDMATERIAL
http://animalsaustralia-media.org/uploads/lebendtierexport/

PRESSEKONTAKT

  • Gabriel Paun Animals International EU Director

| +43 664 1850 717

  • Lisa Chalk Animals Australia Director of Campaigns

| +61 488 006 478

shadow

Want to stay informed?

If you're keen to have your finger on the pulse of animal protection in Australia, we invite you to become an Animals Australia Insider. As an insider, we’ll send you time-sensitive press releases and other important announcements that we publish in between our scheduled e-updates.


Become an Animals Australia Insider
shadow


Love animals? Subscribe and help end animal abuse:
Like Animals Australia On Facebook
 
Make a difference for animals...

www.animalsaustralia.org